Punkt- und Linienlaser
Kreuzlinienlaser und Punktlaser kaufen – Linienlaser für Innenausbau und Handwerk
Kreuzlinienlaser (auch kurz Kreuzlaser genannt), Punktlaser und Multilinienlaser gehören neben Rotationslasern und Laserentfernungsmessern zu den drei Grundwerkzeugen der Lasermesstechnik – jedes mit eigenem Einsatzbereich. Helmut Schultz ist seit 1955 Fachhändler für Präzisions- und Vermessungstechnik und berät zu Modellwahl, Reichweite und Zubehör.
Abgrenzung zu Rotationslaser und Laserentfernungsmesser
Ein Rotationslaser projiziert eine rotierende 360°-Ebene über eine ganze Baustelle oder einen ganzen Rohbau hinweg – das eigentliche Werkzeug für Höhenreferenzen über größere Distanzen. Ein Kreuzlinien- oder Punktlaser deckt dagegen typischerweise einen einzelnen Raum oder einen begrenzten Arbeitsbereich ab und projiziert feste, meist rechtwinklig zueinander stehende Linien oder Punkte direkt auf Wand, Decke und Boden – ohne Rotation. Ein Laserentfernungsmesser wiederum misst punktuell eine einzelne Distanz und projiziert keine dauerhafte Linie zur Ausrichtung. Alle drei Gerätearten ergänzen sich in der Praxis, lösen aber unterschiedliche Aufgaben.
Bauarten von Linien- und Punktlasern im Überblick
Innerhalb der Linien- und Punktlaser gibt es je nach Aufgabenstellung unterschiedliche Bauarten:
- Linienlaser (1 Linie) projizieren eine einzelne horizontale oder vertikale Linie – ausreichend für einfache Ausrichtaufgaben.
- Kreuzlinienlaser (Kreuzlaser) projizieren gleichzeitig eine horizontale und eine vertikale Linie und erzeugen so ein präzises Kreuz als Referenz an Wänden und Decken – der gängigste Typ für Küchen-, Bad- und Trockenbaumontage.
- Multilinien- bzw. 3D-Linienlaser erweitern das Prinzip auf mehrere Ebenen gleichzeitig (etwa horizontal plus zwei oder vier vertikale Linien) und decken so einen ganzen Raum ohne Umstellen des Geräts ab.
- Punktlaser projizieren statt einer Linie nur einzelne Lotpunkte nach oben, unten und seitlich – etwa zum Fluchten von Steckdosen, Lüftungsauslässen oder Anlagenteilen über mehrere Geschosse.
- Winkellaser ist die gängige Bezeichnung für Kreuzlinienlaser im manuellen Modus: Statt der festen 90°-Linien lassen sich beliebige Winkel einstellen – etwa für diagonale Fliesenraster, Treppengeländer oder andere Bauteile, die nicht im rechten Winkel zueinander stehen.
Kreuz-Linien-Laser LT20G
Als klassischer Kreuzlaser für die Baustelle führt Helmut Schultz aktuell mit dem Kreuz-Linien-Laser LT20G einen selbstnivellierenden Kreuzlinienlaser mit grünem Laserstrahl als Einstiegsmodell im Sortiment – ein grüner, selbstnivellierender Kreuzlinienlaser eignet sich dank der besseren Sichtbarkeit der Linien auch für den gelegentlichen Einsatz im Außenbereich:
- Grüner Laserstrahl – bei Tageslicht und im Außenbereich deutlich besser sichtbar als ein roter Laser
- Reichweite bis 20 m, mit Laserempfänger bis 50 m nutzbar
- Genauigkeit ±3 mm auf 10 m Messdistanz
- Selbstnivellierbereich ±4°
- Batteriebetrieb (AA), 1/4"-Stativgewinde für den Einsatz mit Standardstativen
Der Kreuzlinienlaser LT20G lässt sich direkt kaufen; für Reichweiten über 20 m ohne Empfänger oder für mehr als zwei gleichzeitig projizierte Linien ist aktuell kein weiteres Modell im Sortiment gelistet. Als Kreuzlinienlaser mit Empfänger – also in Kombination mit einem Laser-Handempfänger – lässt sich die nutzbare Reichweite auch bei hellem Umgebungslicht erheblich erweitern.
Robustheit im Baustelleneinsatz
Wie robust ein Linien- oder Punktlaser im täglichen Baustelleneinsatz ist, zeigt seine IP-Schutzklasse (Staub- und Wasserschutz):
| IP-Klasse | Schutz gegen Staub | Schutz gegen Wasser | Typisches Einsatzgebiet |
|---|---|---|---|
| IP54 | Berührungsschutz | Spritzwasser aus allen Richtungen | Baustelle, Innenausbau |
| IP65 | Vollständiger Staubschutz | Strahlwasser | Außenbaustelle, Regen |
Für den reinen Innenausbau (Küche, Bad, Trockenbau) ist IP54 in der Regel ausreichend; für den regelmäßigen Außeneinsatz empfiehlt sich ein Gerät mit mindestens IP65.

