Lehren, Liniale, Asphalt-Thermometer und analoge Handmessgeräte
Hygrometer, Rissmonitor und analoge Handmessgeräte kaufen – Lehren und Präzisionswerkzeuge für Bau und Handwerk
Analoge Handmessgeräte, Lehren und Rissmonitore haben eines gemeinsam: Der Betrieb kommt rein mechanisch aus, ganz ohne Batterie, Kalibrierelektronik oder Software-Update – aufstellen bzw. anbringen, ablesen, fertig. Genau deshalb gehören sie seit Jahrzehnten zur Grundausstattung auf Baustelle, in der Bauüberwachung und im Handwerk. Helmut Schultz ist seit 1955 Fachhändler für Präzisions- und Vermessungstechnik und berät zur passenden Lehre oder zum passenden Messgerät.
Hygrometer und Thermo-Hygrometer: Luftfeuchtigkeit analog ablesen
Ein Hygrometer misst die relative Luftfeuchtigkeit im Raum. Analoge Hygrometer arbeiten dabei in der Regel über ein hygroskopisches Element – historisch ein Menschenhaar, heute meist ein synthetischer Polymerstreifen –, das sich je nach Luftfeuchtigkeit minimal ausdehnt oder zusammenzieht. Diese Längenänderung wird mechanisch auf einen Zeiger übertragen, der die Luftfeuchtigkeit direkt auf einer Skala anzeigt – ganz ohne Sensor-Elektronik oder Batterie.
Ein Thermo-Hygrometer kombiniert diese Luftfeuchtigkeitsanzeige mit einer Temperaturanzeige in einem Gerät und zeigt bei manchen Ausführungen zusätzlich den Taupunkt an: die Temperatur, bei der die Luft bei gegebener Feuchte vollständig gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Der Taupunkt ist besonders relevant, um Kondenswasser- und Schimmelbildung an kalten Oberflächen (Fenster, Außenwände, Kellerräume) frühzeitig zu erkennen, bevor sichtbarer Schaden entsteht. Ein Thermo-Hygrometer mit Taupunktanzeige ersetzt dabei kein Feuchtigkeitsmessgerät für die Wand- oder Materialfeuchte – für die Messung der Feuchte direkt im Baustoff sind die Geräte der Kategorie Feuchtigkeitsmessgeräte die richtige Wahl, während das Thermo-Hygrometer das Raumklima überwacht.
Für Temperaturmessungen außerhalb des Raumklimas – etwa an der Fahrbahnoberfläche im Straßen- und Tiefbau – kommt ein spezialisiertes Asphalt-Thermometer zum Einsatz. Es deckt einen Messbereich von 0 °C bis 300 °C ab und ermöglicht damit die Kontrolle der Einbautemperatur von Heißasphalt während des Einbaus – ein kritischer Wert für die spätere Verdichtung und Haltbarkeit der Fahrbahndecke.
Rissmonitore, Gipsmarken und Rissmarken: Bauwerksbewegungen dokumentieren
Zur Überwachung von Rissen in Mauerwerk, Putz oder Beton führt Helmut Schultz mehrere Rissmonitor-Varianten: den Rissmonitor Standard, den Rissmonitor + mit Installationsarretierung sowie den Eck-Rissmonitor als Paar für Risse, die um eine Gebäudekante verlaufen. Alle Varianten werden über den Riss geklebt und zeigen anhand eines Koordinatenrasters an, ob und wie stark sich der Riss seitdem verändert hat.
Als einfachere und deutlich kostengünstigere Alternative für eine reine Ja/Nein-Kontrolle dienen Gipsmarken (auch Gipsplomben genannt): Ein schmaler Streifen Gips wird quer über den Riss aufgetragen und reißt selbst, sobald sich der Untergrund bewegt – ohne Ablesung eines Koordinatenrasters, dafür ohne Aussage über die Bewegungsrichtung oder -menge. Rissmarken bzw. Rissmarker markieren zusätzlich den Ist-Zustand eines Risses, etwa mit Datum und Maß, um spätere Vergleichsmessungen zu erleichtern.
Präzisionswerkzeuge für Bauabnahme und Handwerk
Ergänzend zu Lehren und Messgeräten führt Helmut Schultz Werkzeuge, die bei der praktischen Ausführung und Kontrolle auf der Baustelle helfen: eine Abziehlatte aus Aluminium mit Mittelsteg (200 cm) zum Abziehen von Estrich- und Betonflächen, einen Bau-Messkeil aus Aluminium zur schnellen Spaltmaßkontrolle etwa an Fugen und Rissen, eine Präzisions-Skalenlupe mit 10-facher Vergrößerung zum exakten Ablesen feiner Skalen und Risszustände sowie eine LED-Beleuchtungseinrichtung und eine Segeltuchtasche für Wiegelatten als praktisches Zubehör.

